Abteilung für Hämatologie und Onkologie


Standort Mühlhausen

Nach Änderung der Satzung der Landesärztekammer Thüringen vom 17.03.2008 beträgt die Weiterbildungsermächtigung des Chefarztes für die Fachrichtung Innere Medizin (gesamte Innere Medizin) gemeinsam mit Herrn Chefarzt Dr. med. Matthias Oehler 60 Monate (volle Weiterbildungsermächtigung), davon 36 Monate Basisweiterbildung, einschließlich 6 Monate Intensivmedizin.
Die Weiterbildungsermächtigung des Chefarztes zum Facharzt für Innere Medizin beträgt gemeinsam mit Frau Chefärztin Dr. med. Sybille Kaiser und Herrn Chefarzt Dr. med. Martin Gutermann 60 Monate, davon 36 Monate Basisweiterbildung, einschließlich 6 Monate Intensivmedizin.
Die Weiterbildungsermächtigung des Chefarztes beträgt 24 Monate für Hämatologie und Onkologie.

Leistungsspektrum

Den Schwerpunkt der Abteilung Hämatologie und Onkologie bilden Erkrankungen des Blutes und des Knochenmarks, Krebserkrankungen des Blutes und Krebserkrankungen verschiedener anderer Organsysteme, Erkrankungen des Immunsystems und Blutgerinnungsstörungen (Krebserkrankungen - Nr. e018).

Tumorerkrankungen der Verdauungsorgane, insbesondere Kolon- und Rektumkarzinome (Darmkrebs) stellen ein Haupttätigkeitsfeld der Abteilung dar. Es besteht eine enge Zusammenarbeit mit den Kollegen der Abteilung für Gastroenterologie und der Klinik für Chirurgie.

Diagnose- und Therapieverfahren

Bei der Diagnostik von Erkrankungen des Blutes und des Knochenmarks muss häufig eine Knochenmarkpunktion durchgeführt werden. Mittels spezieller Färbemethoden (zytologischer Spezialfärbungen) in unserem Zentrallabor können die verschiedenen Bluterkrankungen differenziert werden.
Bei unbekannten Herdbefunden (zum Beispiel in der Leber) kann durch eine sonographiegestützte Herdpunktion eine Probe gewonnen werden. Anhand dieses Präparates kann der Pathologe erkennen, ob es sich um einen gutartigen oder bösartigen Prozess handelt.

Die Diagnostik und Therapieplanung bei Tumoren der verschiedenen Organsysteme erfolgt in Absprache mit den jeweiligen Fachkollegen im Rahmen interdisziplinärer onkologischer Konsile (zum Beispiel Brustzentrum). Dabei wird gemeinsam entschieden, welches der beste Behandlungsweg ist.

Therapeutisch führen wir eine medikamentöse Therapie mit krebstötenden Medikamenten (Chemotherapie) durch. Damit möglichst wenig unerwünschte Wirkungen (Nebenwirkungen) auftreten, wird die Therapie individuell abgestimmt. Zusätzlich kommen insbesondere Medikamente gegen Erbrechen (Antiemetika) zum Einsatz. Wir führen die Chemotherapie bei den Krebserkrankungen der verschiedensten Organe sowie bei Leukämien (Blutkrebs) und Lymphomen (Lymphdrüsenkrebs) nach nationalen und internationalen Leitlinien und Empfehlungen durch.
Zusätzlich zur Chemotherapie bzw. in Fällen, in denen eine Chemotherapie nicht sinnvoll ist, kann durch eine Ernährungsberatung, Vitamingabe oder Infusionen (Supportivtherapie) der Allgemeinzustand verbessert werden. Eine umfassende und ganzheitliche Versorgung ist auch bei unheilbaren Erkrankungen möglich (Palliativtherapie). Eine enge Zusammenarbeit besteht bei besonderen schmerztherapeutischen Problemen mit der Abteilung für Anästhesie und Intensivtherapie (Schmerztherapie).

Weitere fachliche Informationen finden Sie hier.
Bewerbungen richten Sie bitte an bewerbungen@hufeland.de.



Chefarzt

Dr. med. Frank Lange

Portrait CA Dr. Lange

Facharzt für Innere Medizin/Hämatologie u.
Internistische Onkologie;
Palliativmedizin

Sekretariat

Ivonne Tippmann
Katy Dauphin

Telefon:
03601 41-1255
03601 41-1305

Fax:
03601 41-2100

E-Mail:
medizin.mhl@hufeland.de

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