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Hufeland Klinikum am Standort Bad Langensalza ist Partner des Projekts „Notinsel“

Das Hufeland Klinikum am Standort Bad Langensalza zählt seit Neuestem zu den Unterstützern des Projektes „Notinsel“. Am 27.09.2018 befestigte Susanne Lange, Sekretärin des Geschäftsführers, als Erkennungszeichen das Notinsel-Logo gut sichtbar an der Pforte am Haupteingang. „Mir gefällt der Gedanke, dass sich die Kinder in Bad Langensalza ein Stück sicherer fühlen können. Sie können darauf vertrauen, dass sie in Institutionen mit dem Notinsel-Aufkleber Hilfe bekommen“, erklärt Frau Lange. Der Gedanke hinter dem Projekt habe die Krankenhausleitung auch dazu veranlasst, sich zu engagieren. „Unser Haus ist 24 Stunden am Tag, sieben Tage die Woche offen. Hilfesuchende Kinder finden hier rund um die Uhr einen Ansprechpartner“, so Frau Lange.

 

Das Konzept „Notinsel“ entstand im Jahr 2009 in der Arbeitsgruppe Kinderfreundlicher Landkreis. Der Arbeiter-Samariter-Bund und der Kinderfreundliche Landkreis wurden daraufhin Partner der bundesweit tätigen Stiftung „Hänsel und Gretel“ und begannen im Juni 2009 mit der Eröffnung der ersten Notinseln in Mühlhausen und Bad Langensalza. Über 100 Notinseln und damit Fluchtpunkte für Kinder in Notsituationen gibt es aktuell im Unstrut-Hainich-Kreis. Das Hufeland Klinikum ist nun die 19. Notinsel in Bad Langensalza.

 

„Der Präventionsgedanke ist wesentlicher Bestandteil des Konzepts“, erläuterte Frau Regina Haupt. Die ehemalige Geschäftsführerin des Arbeiter-Samariter-Bundes engagiert sich mittlerweile ehrenamtlich in der Organisation. „Zum einen wird die Bevölkerung sensibilisiert, sich mit dem Thema Gewalt an Kindern, aber auch unter Kindern auseinanderzusetzen. Zum anderen werden potentielle Täter hoffentlich mit dem Wissen um das Projekt und den vielen Notinseln abgeschreckt“, so Frau Haupt.

 

Die Mitarbeiter des Hufeland Klinikums wissen um ihre wichtige Aufgabe und Verantwortung und tragen diese gern mit.