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Kinästhetik-Weiterbildung für die Kinderkrankenpfleger und Hebammen

Die Krankenschwestern der Abteilung für Kinder- und Jugendmedizin, der Geburtsstation und die Hebammen des Hufeland Klinikums genossen vor Kurzem eine dreitägige Kinästhetik-Weiterbildung durch eine „Infant-Handling“-Trainerin für Grund- und Aufbaukurse. Die erfahrene Trainerin im Bereich Kinästhetic „Kunst der Bewegungswahrnehmung“, Heike Fritz vom Helios Klinikum in Erfurt, übermittelte die Lehren der Kinästhetik-Begründer Lenny Maietta und Frank Hatch aus den frühen 1970er-Jahren sehr praxisnah und mit viel Herzblut.  

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Bild 1: Heike Fritz (links, im Hintergrund) mit dem Pflegepersonal der Kinder- und Jugendstation und der Entbindungsstation beim Infant Handling (Entwicklungsförderung von Frühgeborenen, Säuglingen, Kleinkindern und Kindern mit Behinderungen)

In der Kinästhetik geht es darum, den Patienten durch Blickkontakt und Berührungen zu motivieren und zu unterstützen, sich selbst mit Hilfe der eigenen Muskelkraft zu bewegen.  

Es ist eine Zusammensetzung aus Psychologie, Verhalten und Tanz nach dem Prinzip: „Unterstütze jemanden in dem, was er kann und er kann viel.“

Die Teilnehmer sind speziell geschult worden, wie sie Mütter und Neugeborene durch schonende Alltagsabläufe unterstützen können. So ist es zum Beispiel von Vorteil, wenn man weiß, wie das Baby aufgenommen werden kann oder wie man als Wöchnerin das erste Aufstehen meistert, indem die eigene Muskelkraft geschickt eingesetzt wird und man unnötige Anstrengungen vermeidet.

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Bild 2: Trainerin Heike Fritz beim Veranschaulichen der Kinästhetik-Lehren im Beispiel einer Wöchnerin