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Stabsübung von Polizei, Feuerwehr und Rettungskräften mit Terrorhintergrund im Hufeland Klinikum

Im Rahmen des Konzepts “Lebensbedrohlichen Einsatzlagen” LebEL und der Handlungs-empfehlung für Amok- und Terrorlagen im Freistaat Thüringen H.E.A.T.TH unter der Federführung der Landespolizeiinspektion Nordhausen wird am 12.09.2021 eine gemeinsame Vollübung mit allen hiesigen Einsatzkräften im Hufeland Klinikum durchgeführt.

Jens Kopp, Geschäftsführer der Hufeland Klinikum GmbH initiierte das erste Treffen bereits Anfang des Jahres mit Polizei und Feuerwehr: „Wir führen im Klinikum alle zwei Jahre eine große Katastrophenübung durch. Es kostet immer viel Vorbereitungs- und Nachbereitungszeit, von der Aufregung während der Übung mal ganz abgesehen. Die Möglichkeit der Reflektion jeden Einzelnen und das Optimierungspotenzial in jedem Bereich sind wertvoller denn je. Unsere Patienten brauchen sich während der Übung nicht zu sorgen. Die personelle und räumliche Trennung klappt immer ausgezeichnet.“

Das grobe Übungsszenario stellt sich wie folgt dar: „Vermehrte Notrufeingänge in der Landeseinsatzzentrale, aber auch in der Rettungsleitstelle Unstrut-Hainich-Kreis, dass im Hufeland Klinikum mehrere Personen mit Messern Patienten, Personal und Besucher angegriffen hätten und sich in der Klinik verschanzt haben sollen. Mehrere Personen sind offensichtlich getötet oder aber zumindest schwer verletzt worden. Personen mit blutenden Wunden rennen aus dem Klinikum ins Freie.“

Zu keiner Zeit hoffen wir, dass etwas Derartiges in der Realität eintritt, dennoch müssen solche Übungen stattfinden, um für den Ernstfall gewappnet zu sein.
Ziel ist es, die Einsatzbereitschaft, Führungs- und Einsatzmittel der Polizei sowie die Handlungssicherheit aller beteiligten Einsatzkräfte im Sinne der Eigensicherung und des gemeinsamen Vorgehens zu stärken und das Verständnis und die Akzeptanz zwischen den Einsatzkräften der Feuerwehr, des Rettungsdienstes und der Polizei zu festigen.